Gastro-Lexikon Schweiz

Kurz erklärt

Begriffe aus Küche, Recht und Geld. Mit Schweizer Regeln, nicht mit deutschen.

24 Begriffe

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13. Monatslohn Recht

Im L-GAV vorgeschrieben: 100 % eines Bruttomonatslohns, spätestens mit dem Dezemberlohn. Bei Stundenlohn 8,33 %.

A

Allergene Recht

Zutaten, die Allergien auslösen können. Das Schweizer Recht nennt 14 Gruppen, zum Beispiel Gluten, Milch, Eier, Nüsse und Sellerie (Anhang 6 LIV). Bei offenen Speisen darfst du sie mündlich angeben, wenn ein gut sichtbarer Hinweis darauf aufmerksam macht.

B

C

D

Deckungsbeitrag Geld

Verkaufspreis ohne MWST minus Wareneinsatz. Zeigt, wie viel ein Gericht an Personal, Miete und Gewinn beiträgt.

F

Front Cooking Küche

Gerichte werden vor den Gästen zubereitet, etwa an einer Station im Buffet oder in der Kantine.

G

Gastronorm (GN) Küche

Europäische Norm für Behältergrössen (EN 631). GN 1/1 misst 530 × 325 mm, GN 1/2 325 × 265 mm. Passt in Kombidämpfer, Kühlung und Ausgabe.

H

HACCP Recht

Methode, um Gefahren in der Lebensmittelherstellung zu erkennen und zu kontrollieren. In der Schweiz Teil der Selbstkontrolle nach Lebensmittelrecht.

K

Konsumvorrichtung Recht

Begriff aus der MWST: Tische, Stehtische oder Theken, an denen Gäste essen können. Wo es sie gibt, gilt der Verkauf meist als Restaurant mit 8,1 %. Blosse Sitzgelegenheiten ohne Tisch zählen nicht.

L

L-GAV Recht

Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Schweizer Gastgewerbes. Regelt Mindestlöhne, Arbeitszeit (im Schnitt höchstens 42 Stunden), 13. Monatslohn und 5 Wochen Ferien.

M

Mehrweggeschirr Take-away

Behälter, die zurückgegeben, gespült und wieder genutzt werden. Meist mit Pfand für die Gäste.

Mise en place Küche

Alles, was vor dem Service vorbereitet wird: geschnitten, portioniert, bereitgestellt.

S

Selbstkontrolle Recht

Jeder Lebensmittelbetrieb muss selbst sicherstellen, dass er das Recht einhält (Art. 26 Lebensmittelgesetz). Dazu gehören Hygiene, HACCP und Dokumentation.

T

W

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